Geschichte Ägyptens

Die Zeit der Pharaonen beginnt etwa 3000 vor Christus, und reicht bis etwa 1100 v. Chr. In dieser Zeit herrschte eine Vielzahl von Pharaonen, welche in 30 Dynastien eingeteilt werden. Diese Einteilung geht auf einen Priester zurück, der fast tausend Jahre nach der Zeit der Pharaonen eine Geschichte Ägyptens verfasste. Begründet wurde die Geschichte Ägyptens als Großreich mit der Vereinigung Ober- und Unterägyptens, welche auf den berühmten Pharao Menes zurückgeht. Die Entwicklung der bis heute gerühmten Kultur Ägyptens mit seiner Staatsform, der Gesellschaft und Kultur dauerte jedoch noch bis in die dritte Dynastie, in welcher das Alte Reich begründet wurde. Doch war dieses Alte Reich nicht von Dauer, und Ägypten musste zur Formung des Mittleren Reiches erst wiedervereinigt werden.

Doch auch dieses Reich zerfiel mit der Eroberung Ägyptens durch die Hyksos, welche aus Asien stammten, und mit den davor in Ägypten unbekannten Pferden und Streitwagen nicht nur das Land eroberten, sondern diese neue Form der Kriegsführung auch mit ins Land brachten. Es dauerte etwa 2 Jahrhunderte, bis die fremden Besatzer das Feld räumen mussten, und die Zeit reif war für die Gründung des Neuen Reiches. Dieses neue Reich währte noch einmal etwa 500 Jahre, bevor der Niedergang der Pharaonen mit dem Tod Ramses II. endgültig besiegelt war, und das Land zuerst zur Provinz verschiedener Herrscher, dann zur Kolonie wurde, bevor es 1957 seine Unabhängigkeit erlangte.