Zahi Hawass - Hüter der Tempel und Pyramiden in Ägypten

Die Ägyptologie und Archäologie im Land der Pharaonen ist untrennbar mit dem Namen Zahi Hawass verbunden. Keine Ausgrabung und keine Öffnung von Grabkammern oder Pyramiden geht in Ägypten über die Bühne, ohne dass Zahi Hawass nicht grünes Licht dafür gegeben hätte. Zahi Hawass ist der umtriebige Leiter der ägyptischen Altertumsverwaltung und hat diese Behörde seit seinem Amtsantritt im Jahr 2002 gehörig auf Vordermann gebracht. In Ägypten längst als Koryphäe auf dem Gebiet der Archäologie anerkannt, findet die Arbeit von Zahi Hawass auch auf internationaler Ebene immer mehr Bewunderer.

Die Verdienste von Zahi Hawass um die Archäologie in Ägypten sind allgemein unbestritten, auch wenn sie von einigen Ägyptologen hin und wieder kritisch hinterfragt wird. Zahi Hawass schieße manchmal über das Ziel hinaus und neige zur Sensationslust, so oder ähnlich lautet die Kritik. Das ganz große Zittern löst Zahi Hawass hingegen bei den Direktoren von Ägyptischen Museen in aller Welt aus, da der Archäologen sich als unerbittlicher Verhandlungsgegner erweist, wenn es um die Rückgabe aus Ägypten gestohlener Fundstücke aus der Zeit der Pharaonen geht.

Im 20. Jahrhundert wurden hunderte, wenn nicht tausende Relikte illegal außer Landes geschafft, die unter der Regie von Zahi Hawass nun nach und nach wieder nach Ägypten zurückkehren und dort größtenteils in Museen in Kairo ihre rechtmäßige Heimat finden.  

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